Cruffins selber machen – klingt kompliziert, ist es aber ganz und gar nicht! Stell dir vor: Die buttrige, blättrige Textur eines Croissants vereint mit der Form und Füllung eines Muffins. Das Ergebnis? Ein unwiderstehlicher Genuss, der deine Geschmacksknospen zum Tanzen bringt. Diese himmlischen Hybrid-Gebäcke sind nicht nur ein absoluter Hingucker, sondern auch unglaublich lecker.
Obwohl Cruffins noch nicht so lange existieren wie Croissants oder Muffins, haben sie die Welt im Sturm erobert. Erfunden wurden sie erst 2013 in einer Bäckerei in Melbourne, Australien, und seitdem sind sie aus den sozialen Medien und den Backstuben dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Ihre Popularität verdanken sie nicht nur ihrem einzigartigen Aussehen, sondern auch der unendlichen Vielfalt an Füllungen und Toppings, die möglich sind. Von klassischer Vanillecreme über fruchtige Marmeladen bis hin zu herzhaften Varianten mit Käse und Schinken – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Warum lieben wir Cruffins so sehr? Nun, es ist die perfekte Kombination aus Textur und Geschmack. Die knusprigen, blättrigen Schichten des Teigs, die zarte, cremige Füllung und die süße Glasur ergeben ein Geschmackserlebnis, das einfach glücklich macht. Und das Beste daran? Cruffins selber machen ist einfacher als du denkst! Mit unserem detaillierten Rezept und unseren hilfreichen Tipps gelingt dir dieses außergewöhnliche Gebäck garantiert. Also, worauf wartest du noch? Lass uns gemeinsam in die Welt der Cruffins eintauchen und deine Liebsten mit diesem besonderen Leckerbissen verwöhnen!
Ingredients:
- Für den Teig:
- 500g Mehl (Type 550)
- 10g Trockenhefe (oder 25g frische Hefe)
- 60g Zucker
- 1 TL Salz
- 250ml lauwarme Milch
- 2 Eier (Größe M)
- 60g weiche Butter, in Stücken
- Für die Butter-Zucker-Schicht:
- 250g ungesalzene Butter, sehr weich (Zimmertemperatur)
- 150g Zucker
- 1 TL Zimt (optional)
- Zum Bestreuen:
- Zucker (fein)
- Für die Füllung (optional, aber sehr empfehlenswert!):
- 250ml Schlagsahne
- 2 EL Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- Oder deine Lieblingsmarmelade, Nutella, Lemon Curd, etc.
Zubereitung des Teigs:
- Hefe aktivieren (falls frische Hefe verwendet wird): Wenn du frische Hefe verwendest, bröckle sie in eine kleine Schüssel. Gib einen Teelöffel Zucker und ein paar Esslöffel lauwarme Milch hinzu. Verrühre alles, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Lass die Mischung etwa 10-15 Minuten an einem warmen Ort stehen, bis sie schäumt. Wenn du Trockenhefe verwendest, kannst du diesen Schritt überspringen und die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen.
- Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel (oder der Schüssel deiner Küchenmaschine) das Mehl, den Zucker und das Salz vermischen.
- Flüssige Zutaten hinzufügen: Die lauwarme Milch (und die aktivierte Hefe, falls verwendet) zu den trockenen Zutaten geben. Die Eier ebenfalls hinzufügen.
- Kneten: Mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder mit den Händen) den Teig etwa 8-10 Minuten lang kneten, bis er glatt und elastisch ist. Wenn du mit den Händen knetest, kann es etwas länger dauern. Der Teig sollte sich von den Schüsselwänden lösen.
- Butter einarbeiten: Die weiche Butter Stück für Stück zum Teig geben und weiterkneten, bis die Butter vollständig eingearbeitet ist und der Teig wieder glatt und elastisch ist. Das kann ein paar Minuten dauern. Hab Geduld!
- Erste Teigruhe: Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 1-1,5 Stunden gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Die Butter-Zucker-Schicht vorbereiten:
- Butter weich werden lassen: Stelle sicher, dass die Butter wirklich sehr weich ist, fast schon cremig. Das ist wichtig, damit sie sich gut verteilen lässt.
- Butter und Zucker mischen: In einer kleinen Schüssel die weiche Butter und den Zucker (und optional den Zimt) mit einer Gabel oder einem Schneebesen gut vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
Cruffins formen und backen:
- Teig ausrollen: Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen (ca. 40×60 cm). Der Teig sollte nicht zu dünn sein, etwa 3-4 mm Dicke sind ideal.
- Butter-Zucker-Mischung verteilen: Die Butter-Zucker-Mischung gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen. Achte darauf, dass der gesamte Teig bedeckt ist.
- Teig aufrollen: Den Teig von der langen Seite her fest aufrollen, wie eine Biskuitrolle.
- In Scheiben schneiden: Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in etwa 12 gleichmäßige Scheiben schneiden (ca. 5 cm breit).
- Cruffins formen: Nimm jede Scheibe und drücke die Mitte leicht nach unten, so dass die Schichten nach oben zeigen. Lege die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben in gefettete Muffinförmchen. Du kannst entweder Papierförmchen verwenden oder eine Muffinform aus Silikon.
- Zweite Teigruhe: Die geformten Cruffins mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort nochmals etwa 30-45 Minuten gehen lassen.
- Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
- Backen: Die Cruffins im vorgeheizten Ofen etwa 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Abkühlen lassen: Die Cruffins nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und kurz in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
- Mit Zucker bestreuen: Die abgekühlten Cruffins mit Zucker bestreuen.
Füllen der Cruffins (optional):
- Sahne schlagen: Für die Sahnefüllung die Schlagsahne mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt steif schlagen.
- Cruffins füllen: Mit einem Spritzbeutel (mit einer langen Tülle) die Sahne in die Mitte der Cruffins spritzen. Alternativ kannst du die Cruffins auch mit Marmelade, Nutella oder Lemon Curd füllen. Verwende dafür ebenfalls einen Spritzbeutel oder ein kleines Messer.
Tipps und Tricks:
- Die richtige Temperatur der Milch: Die Milch sollte lauwarm sein, nicht zu heiß, da sonst die Hefe absterben kann.
- Die Butter muss weich sein: Die Butter für die Butter-Zucker-Schicht muss wirklich sehr weich sein, damit sie sich gut verteilen lässt.
- Nicht zu viel Mehl: Verwende nicht zu viel Mehl beim Ausrollen des Teigs, da die Cruffins sonst trocken werden können.
- Geduld beim Kneten: Das Kneten des Teigs ist wichtig, damit er elastisch wird. Hab Geduld und knete den Teig lange genug.
- Variationen: Du kannst die Cruffins nach Belieben variieren. Füge zum Beispiel gehackte Nüsse, Schokostückchen oder getrocknete Früchte zum Teig hinzu. Oder verwende verschiedene Füllungen.
- Aufbewahrung: Die Cruffins schmecken am besten frisch. Du kannst sie aber auch in einer luftdichten Dose aufbewahren. Sie sind dann noch 1-2 Tage haltbar.
Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Fazit:
Okay, ich gebe zu, Cruffins selber machen mag auf den ersten Blick etwas einschüchternd wirken, aber glaubt mir, der Aufwand lohnt sich absolut! Diese Kombination aus knusprigem Croissant und fluffigem Muffin ist einfach unwiderstehlich und wird garantiert zum Star jeder Kaffeetafel oder Brunch-Party. Die buttrigen, blättrigen Schichten, die sich mit der süßen Füllung vereinen, sind ein Geschmackserlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Und das Beste daran? Ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen und die Füllungen ganz nach eurem Geschmack variieren!
Warum ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren müsst:
- Der Geschmack: Die perfekte Balance zwischen knusprig und weich, buttrig und süß. Einfach himmlisch!
- Der Wow-Effekt: Eure Gäste werden begeistert sein von diesen selbstgemachten Cruffins. Sie sehen nicht nur toll aus, sondern schmecken auch fantastisch.
- Die Vielseitigkeit: Ob mit Schokolade, Marmelade, Vanillecreme oder frischen Früchten – die Füllungen sind endlos variierbar.
- Das Erfolgserlebnis: Es ist ein tolles Gefühl, etwas so Leckeres und Beeindruckendes selbst gebacken zu haben.
Ihr fragt euch vielleicht, wie ihr diese kleinen Köstlichkeiten am besten serviert? Nun, da gibt es viele Möglichkeiten! Wie wäre es mit warmen Cruffins zum Frühstück, begleitet von einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee? Oder als süßer Abschluss eines festlichen Dinners, serviert mit einer Kugel Vanilleeis und einem Klecks Schlagsahne? Auch als Mitbringsel zu einer Party sind selbstgemachte Cruffins immer eine willkommene Überraschung.
Und jetzt zu den Variationen! Ihr könnt die Cruffins mit verschiedenen Marmeladen füllen, zum Beispiel Erdbeer-, Himbeer- oder Aprikosenmarmelade. Oder ihr probiert es mit einer selbstgemachten Vanillecreme oder einer Schokoladenfüllung. Auch frische Früchte wie Beeren, Bananen oder Pfirsiche passen hervorragend zu den Cruffins. Für die Schokoladenliebhaber unter euch empfehle ich, die Cruffins nach dem Backen mit geschmolzener Schokolade zu überziehen und mit gehackten Nüssen zu bestreuen. Und wer es etwas herzhafter mag, kann die Cruffins auch mit einer Käse-Schinken-Füllung zubereiten. Die Möglichkeiten sind wirklich endlos!
Ich bin total gespannt darauf, eure eigenen Cruffin-Kreationen zu sehen! Also, worauf wartet ihr noch? Schnappt euch eure Zutaten, heizt den Ofen vor und legt los! Ich bin mir sicher, dass ihr von diesem Rezept genauso begeistert sein werdet wie ich. Und vergesst nicht, eure Erfahrungen und Fotos mit mir zu teilen! Ich freue mich darauf, von euch zu hören und eure leckeren Cruffins zu bewundern. Lasst uns gemeinsam die Welt der Cruffins erobern und zeigen, wie einfach und köstlich es sein kann, diese kleinen Meisterwerke selbst zu backen. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Also, ran an den Teig und lasst uns gemeinsam Cruffins selber machen! Ich bin gespannt auf eure Ergebnisse!
Cruffins selber machen: Das einfache Rezept für zu Hause
Saftige Cruffins: Ein unwiderstehliches Gebäck aus fluffigem Hefeteig, reichhaltiger Butter-Zucker-Schicht und optionaler Füllung. Perfekt für Kaffeekränzchen oder als süße Überraschung!
Ingredients
- 500g Mehl (Type 550)
- 10g Trockenhefe (oder 25g frische Hefe)
- 60g Zucker
- 1 TL Salz
- 250ml lauwarme Milch
- 2 Eier (Größe M)
- 60g weiche Butter, in Stücken
- 250g ungesalzene Butter, sehr weich (Zimmertemperatur)
- 150g Zucker
- 1 TL Zimt (optional)
- Zucker (fein)
- 250ml Schlagsahne
- 2 EL Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- Oder deine Lieblingsmarmelade, Nutella, Lemon Curd, etc.
Instructions
- Hefe aktivieren (falls frische Hefe verwendet wird): Wenn du frische Hefe verwendest, bröckle sie in eine kleine Schüssel. Gib einen Teelöffel Zucker und ein paar Esslöffel lauwarme Milch hinzu. Verrühre alles, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Lass die Mischung etwa 10-15 Minuten an einem warmen Ort stehen, bis sie schäumt. Wenn du Trockenhefe verwendest, kannst du diesen Schritt überspringen und die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen.
- Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel (oder der Schüssel deiner Küchenmaschine) das Mehl, den Zucker und das Salz vermischen.
- Flüssige Zutaten hinzufügen: Die lauwarme Milch (und die aktivierte Hefe, falls verwendet) zu den trockenen Zutaten geben. Die Eier ebenfalls hinzufügen.
- Kneten: Mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder mit den Händen) den Teig etwa 8-10 Minuten lang kneten, bis er glatt und elastisch ist. Wenn du mit den Händen knetest, kann es etwas länger dauern. Der Teig sollte sich von den Schüsselwänden lösen.
- Butter einarbeiten: Die weiche Butter Stück für Stück zum Teig geben und weiterkneten, bis die Butter vollständig eingearbeitet ist und der Teig wieder glatt und elastisch ist. Das kann ein paar Minuten dauern. Hab Geduld!
- Erste Teigruhe: Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 1-1,5 Stunden gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
- Butter-Zucker-Schicht vorbereiten: Stelle sicher, dass die Butter wirklich sehr weich ist, fast schon cremig. Das ist wichtig, damit sie sich gut verteilen lässt. In einer kleinen Schüssel die weiche Butter und den Zucker (und optional den Zimt) mit einer Gabel oder einem Schneebesen gut vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
- Teig ausrollen: Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen (ca. 40×60 cm). Der Teig sollte nicht zu dünn sein, etwa 3-4 mm Dicke sind ideal.
- Butter-Zucker-Mischung verteilen: Die Butter-Zucker-Mischung gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen. Achte darauf, dass der gesamte Teig bedeckt ist.
- Teig aufrollen: Den Teig von der langen Seite her fest aufrollen, wie eine Biskuitrolle.
- In Scheiben schneiden: Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in etwa 12 gleichmäßige Scheiben schneiden (ca. 5 cm breit).
- Cruffins formen: Nimm jede Scheibe und drücke die Mitte leicht nach unten, so dass die Schichten nach oben zeigen. Lege die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben in gefettete Muffinförmchen. Du kannst entweder Papierförmchen verwenden oder eine Muffinform aus Silikon.
- Zweite Teigruhe: Die geformten Cruffins mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort nochmals etwa 30-45 Minuten gehen lassen.
- Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
- Backen: Die Cruffins im vorgeheizten Ofen etwa 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Abkühlen lassen: Die Cruffins nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und kurz in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
- Mit Zucker bestreuen: Die abgekühlten Cruffins mit Zucker bestreuen.
- Füllen der Cruffins (optional): Für die Sahnefüllung die Schlagsahne mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt steif schlagen. Mit einem Spritzbeutel (mit einer langen Tülle) die Sahne in die Mitte der Cruffins spritzen. Alternativ kannst du die Cruffins auch mit Marmelade, Nutella oder Lemon Curd füllen. Verwende dafür ebenfalls einen Spritzbeutel oder ein kleines Messer.
Notes
- Die richtige Temperatur der Milch: Die Milch sollte lauwarm sein, nicht zu heiß, da sonst die Hefe absterben kann.
- Die Butter muss weich sein: Die Butter für die Butter-Zucker-Schicht muss wirklich sehr weich sein, damit sie sich gut verteilen lässt.
- Nicht zu viel Mehl: Verwende nicht zu viel Mehl beim Ausrollen des Teigs, da die Cruffins sonst trocken werden können.
- Geduld beim Kneten: Das Kneten des Teigs ist wichtig, damit er elastisch wird. Hab Geduld und knete den Teig lange genug.
- Variationen: Du kannst die Cruffins nach Belieben variieren. Füge zum Beispiel gehackte Nüsse, Schokostückchen oder getrocknete Früchte zum Teig hinzu. Oder verwende verschiedene Füllungen.
- Aufbewahrung: Die Cruffins schmecken am besten frisch. Du kannst sie aber auch in einer luftdichten Dose aufbewahren. Sie sind dann noch 1-2 Tage haltbar.